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10 Jahre NAST

 

Zehn Jahre Nachalarmierungsstelle „Florian Kronach“

Feuerwehr Kronach erntet Lob für ehrenamtliches Engagement

„Die Kronacher NAST hat in den letzten Jahren sehr viel geleistet und die Feuerwehren immer gezielt zum Einsatz geführt“ betonte Landrat Oswald Marr in einer Feierstunde anlässlich des 10jährigen Bestehens der Nachalarmierungsstelle für den Landkreis Kronach bei Freiwilligen Feuerwehr Kronach. Marr zeigte sich froh, dass eine solche Einrichtung im Landkreis Kronach ohne Probleme die ganzen Jahre einfach funktioniert habe. Dadurch sei man auch in der glücklichen Lage, nun nicht in den Zugzwang zu kommen, die neue integrierte Leitstelle, die mit immensen Kosten für den Landkreis verbunden sein wird, schnell umzusetzen. Er dankte den ehrenamtlichen Personal der Feuerwehr Kronach für ihren Einsatz sowie der Inspektion und der Stadt Kronach für die gute Koordination.

Der Leiter der Nachalarmierungsstelle, Kommandant Burkhard Grebner hielt einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung der Nachalarmierungsstelle. Nach Vorgesprächen ab Frühjahr 1994 konnte Ende Oktober 1994 die Vereinbarung zwischen Landkreis und Stadt zum Betrieb der Nachalarmierungsstelle bei der Feuerwehr Kronach unterzeichnet werden. Nach umfangreicher Schulung des Personals nahm diese dann am 31.12.1994 ihren Dienst auf.

Von 31.12.1994 bis 31.12.2004 war die NAST 877 mal besetzt. Hiervon hatten Brände (347) und Verkehrsunfälle (212) den Hauptanteil.  Aber gerade Einsätze, die zahlenmäßig weniger zu Buche schlugen, haben besondere Leistungen verlangt. So mussten 17 Hochwasser- und 7 Sturmeinsätze bewältigt werden. Bei diesen Einsätzen arbeiteten bis zu sechs NAST-Mitarbeiter gleichzeitig in der Einsatzzentrale um die Flut von Schadensmeldungen und Einsatzstellen abzuarbeiten.

Insgesamt wurden durch das Personal 1.366 Stunden ehrenamtlicher Dienst geleistet. Seit Bestehen haben 15 Feuerwehrmänner Dienst geleistet, sieben davon sind von Anfang bis heute dabei. Mit Stolz betonte Grebner, dass die NAST in den 10 Jahren bei jedem Alarm in kurzer Zeit besetzt werden konnte.

Bürgermeister Manfred Raum freute sich, dass hier 1994 in Zusammenarbeit von Stadt, Landkreis, Feuerwehr Kronach und Kreisbrandinspektion eine vernünftige Einrichtung etabliert werden konnte. Er dankte den Feuerwehrkameraden, die sich hier engagieren haben und dem Landkreis für die gute Zusammenarbeit.

Auch Kreisbrandrat Peter Endres betonte, wie wertvoll diese Einrichtung für Feuerwehren im Landkreis Kronach ist. Der Ansprechpartner „Nachalarmierungsstelle Florian Kronach“ sei immer eine wichtiger Partner im Ernstfall gewesen und durch die Erfahrung des Personals seien manchmal auch Hilfestellungen gegeben worden, an die der Einsatzleiter vor Ort in der Hektik des Geschehens nicht gleich gedacht hätte. Daher gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass diese Institution auch nach Einführung der integrierten Leitstellen als  „Kreiseinsatzzentrale für den Landkreis Kronach“ aufrecht erhalten werden kann. Über die genauen Modalitäten müsse man sich jedoch noch Gedanken machen.

Als Dank der Inspektion für die geleistete Arbeit übergab Endres ein Buchgeschenk an das NAST-Personal.

 

Wie funktioniert die Nachalarmierungsstelle?

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt arbeitet in Kronach seit nunmehr zehn Jahren auf ehrenamtlicher Basis die Nachalarmierungsstelle - kurz NAST. Diese gewährleistet an 365 Tagen im Jahr und rund um die Uhr eine geordnete Einsatzkoordinierung und Nachalarmierung von weiteren Einheiten und Dienststellen bei Schadensereignissen im Landkreis Kronach.

Zehn Feuerwehrmänner versehen hierfür - neben ihrem aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Kronach - Schichtdienst. Eine Schicht, die von zwei Mann besetzt ist, dauert jeweils von Mittwoch 19.00 Uhr bis zum darauf folgenden Mittwoch.

Die Erstalarmierung führt im Landkreis Kronach die Polizeiinspektion Kronach durch, bei der die Notrufnummern 110 und 112 auflaufen. Je nach Schadensmeldung wird dann von dieser neben den örtlich zuständigen Feuerwehren automatisch auch die Dienst habende Schicht der Nachalarmierungsstelle über deren Funkmeldeempfänger alarmiert. Diese müssen sich während ihrer Schicht stets im Stadtgebiet Kronach aufhalten um dann rasch die Einsatzzentrale im Kronacher Gerätehaus in der Oberen Stadt besetzen zu können.

Der Mannschaft stehen dort neben dem computergestützten Alarmierungssystem BASIS ein umfangreiches technisches Telekommunikationsequipment mit verschiedenen Funk-, Telefon- und Faxgeräten sowie einem Internetzugang zur Verfügung. So ist die NAST der wichtigste Ansprechpartner der Einsatzleitung vor Ort. Auf Anforderung der örtlichen Einsatzleitung können weitere Feuerwehren, Sondergeräte, Führungskräfte, THW-Einheiten oder die Notfallseelsorge nachgefordert werden. Die NAST übernimmt auch die Verständigung von Versorgungsunternehmen (e-on, FGL, Wasserwerke,....) oder speziellen Dienststellen (Bahn, Straßenbauamt, Landratsamt,...).

Auch stehen in der Einsatzzentrale Kronach umfangreiche Nachschlagewerke - sowohl in Papierform als auch über Computerdatenbanken und dem Internet zur Verfügung und können je nach Einsatzgeschehen abgefragt oder direkt weitergegeben werden. Wichtig sind hier vor allem Informationen über die Art und Behandlung bestimmter Gefahrstoffe, die über die Begleitpapiere oder die Gefahrentafel bei Straßenfahrzeugen identifiziert und beurteilt werden können.

Bei Sturm- oder Hochwassereinsätzen, die auch das Personal der NAST immens fordern, da gleichzeitig eine Menge an Einsätzen und Schadensstellen zu betreuen ist, können Wetter- und Wasserstandsdaten ermittelt und so das weitere Gefahrenpotential in etwa vorhergesehen werden.

Durchschnittlich fast 90 mal pro Jahr ist das Personal der Nachalarmierungsstelle Kronach gefordert und die Kronacher Einsatzzentrale besetzt. Derzeit sind für die NAST Christian Büttner, Burkhard Grebner, Gottfried Möller, Gerwin Lieb, Karl-Heinz Lieb, Georg Panzer, Martin Panzer, Karl-Heinz Pohl, Thomas Porzelt und Stefan Wicklein im Einsatz.


Das Personal der Nachalarmierungsstelle mit Landrat Oswald Marr, Bürgermeister Manfred Raum, Kreisbrandrat Peter Endres und den Kreisbrandinspektoren Bernd Steger, Hans-Ulrich Müller und Joachim Ranzenberger.


 

Bericht und Fotos: Stefan Wicklein

 

 

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