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+ Georg Hugel

Trauer um Georg Hugel

(* 1931   + 2007)

 

Die Freiwillige Feuerwehr Kronach trauert um ihren

1. Vorsitzenden

Georg Hugel

Ehrenkommandant und Ehrenmitglied

welcher am 01.09.2007 im Alter von 76 Jahren verstarb.

Georg Hugel war seit 1945 Mitglied unserer Wehr, von 1959 bis 1963 stellvertretender Kommandant, von 1963 bis 1991 Kommandant und seit 1991 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins. Mit Georg Hugel verliert das Feuerlöschwesen in Kronach seinen eifrigsten Verfechter und die Feuerwehr Kronach ihr verdientestes Mitglied.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

    Stefan Wicklein            Burkhard Grebner
    2. Vorsitzender             Kommandant

 

Trauer um den Hugels Schorsch

Georg Hugel verstarb am 01.09.2007 im Alter von 76 Jahren

 

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die traurige Nachricht vom Tod von Georg Hugel in Stadt und Landkreis. Der Hugels Schorsch, wie ihn alle freundschaftlich nannten, war mit dem Feuerwehrwesen in der Stadt Kronach und im Landkreis Kronach verbunden, wie kein anderer. Über 60 Jahre setzte er sich in herausragender Weise ehrenamtlich für seine Mitbürger ein.


Der Schorsch im Einsatz - wie in jeder kannte - hier bei einem Großfeuer in Schmölz 1973 mit KBR Zapf

Bereits mit 14 Jahren meldete sich der Georg Hugel 1945 beim damaligen Kommandanten Bäckermeister Georg Hermann zum Feuerwehrdienst. Es war eine der schwersten Zeiten in der Geschichte des Feuerwehrwesens und nur einige wenige waren bereit, nach den Wirren und dem Elend des 2. Weltkrieges wieder in eine Uniform zu schlüpfen. Doch Georg Hugel war mit Feuereifer dabei und wurde zu einem begeisterten Feuerwehrmann. Er durchlief die Stationen der damaligen Ausbildung an den vorhandenen - teilweise primitiven - Gerätschaften und kam schon bald zum Motorlöschzug.

Bereits 1949 wurde er von der Führung der Kronacher Wehr zum Löschmeister ernannt und absolvierte 1950 seinen ersten Lehrgang zum Maschinisten an der Feuerwehrschule Regensburg. Später folgten alle Führungslehrgänge bis hin zum alten Oberstufenlehrgang. 1959 folgte dann die Ernennung zum stellvertretenden Kommandanten. Nach Ausscheiden seines Vaters als Kommandant war es dann auch nicht verwunderlich, dass die Mannschaft ihn 1963 zum Nachfolger wählte.

Georg Hugel hatte die große Aufgabe, den Wandel der Kronacher Feuerwehr von einer einfachen Feuerlöscheinrichtung zu einer modernen Hilfeleistungsorganisation, mit ihren weit gefächerten Aufgabenbereichen, zu vollziehen. Bahnbrechend war hier insbesondere seine Arbeit auf dem Gebiet der Technischen Hilfeleistung und Unfallrettung. Hier hatte die Feuerwehr Kronach eine Vorreiterstellung in ganz Bayern. Erwähnt sei hier beispielhaft die Anschaffung eines der ersten Rettungsspreizer der amerikanischen Firma HURST kurz nach dessen Markteinführung 1975, mit dem unzählige Personen im ganzen Landkreis und darüber hinaus aus ihren Fahrzeugen befreit werden konnten. Aber auch andere neue Sonderaufgaben, wie Atem-, Chemie- und Strahlenschutz wurden von ihm vorangetrieben und ausgebaut. Zu einem Höhepunkt in seiner Aufbauarbeit zählt hier sicherlich auch die Schaffung der ersten Atemschutz-Übungsanlage Oberfrankens im Gerätehaus der Feuerwehr Kronach 1985.

Auch am Gerätehausneubau am Martinsplatz 1967/68 war Kommandant Georg Hugel maßgeblich beteiligt. Ein enormer Fortschritt für die Feuerwehr Kronach - waren doch bis dahin die Fahrzeuge und Gerätschaften auf alle möglichen Unterbringungsorte im ganzen Stadtgebiet verteilt. Die Liste der Gerätschaften und Fahrzeuge, die während seiner Zeit als Kommandant neu in Dienst gestellt werden konnten, ist lang. Hier sei nur beispielhaft der Kauf der ersten Drehleiter im Landkreis 1973 erwähnt.

Bis zum Erreichen der Altersgrenze setzte er sich so als Kommandant für seine Kameraden ein und war immer ein kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen des Feuerwehrwesens.

Unzählig sind die Einsätze, Übungen, Ausbildungsveranstaltungen und Sitzungen an denen er seit seinem Eintritt in die Feuerwehr teilgenommen hat. Zahllose Einsätze in Kronach - aber auch im Landkreis - standen unter der erfolgreichen Leitung des Hugels Schorschs. Auch auf Kreisebene wurden seine Führungsqualitäten früh erkannt. So ernannte ihn der damalige Kreisbrandinspektor Hans Neder 1966 zum Kreisbrandmeister des damaligen Unterkreises I. Der nachfolgende Kreisbrandrat Georg Zapf beförderte ihn 1973 zum Kreisbrandinspektor und Stellvertreter des Kreisbrandrates. Auch dieses Amt hatte er bis zu seinem altersbedingtem Ausscheiden 1991 inne.

Aber auch im Ruhestand ruhte sich Georg Hugel nicht auf seinen Lorbeeren aus und übernahm den Vorsitz des Kronacher Feuerwehrvereins, den er bis zu seinem Tod führte. In dieser Position trieb er auch die Wiedergründung des Kreisfeuerwehrverbandes mit voran, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 2001 bis 2006 war.

Ein besonderes Anliegen war Georg Hugel auch der Weiterbestand der Kameradschaft nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst. Hier gründete er 1996 den Zusammenschluß der Feuerwehr-Senioren, denen er jedes Jahr ein reichhaltiges Programm mit Veranstaltungen und Ausflügen bot.

Viele Ehrungen hat Georg Hugel erhalten und dürfte wohl der höchstdekorierteste Feuerwehrmann des Landkreises gewesen sein. Ob die städtischen Verdienstabzeichen aller Stufen, Staatliches Ehrenzeichen in Silber und Gold, Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber und Gold, Steckkreuz zum Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz, Ehrenmedaille des Bayerischen Feuerwehrverbandes am Band, Bundesverdienstkreuz oder Kronacher Bürgermedaille in Silber. Georg Hugel hat nahezu alle Ehrungen, die durch Feuerwehr und Politik für ehrenamtliches Engagement verliehen werden, als Dank für sein herausragendes Lebenswerk erhalten.

Zuletzt hat die Feuerwehr Kronach sein Lebenswerk in der diesjährigen Jahreshauptversammlung mit der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt. Der Name Georg Hugel wird mit der Entwicklung des Feuerwehrwesens in Stadt und Landkreis Kronach für immer untrennbar verbunden sein.

Georg Hugel hinterlässt seine Frau Hanni, mit der er über 48 Jahre verheiratet war, und einen Sohn.

Ruhe in Frieden!

 

 

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