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Warnung Skylaternen

 

Himmelsfackeln bergen erhebliche Gefahren

Feuerwehr Kronach warnt vor neuem Trend

 

Immer beliebter werden in letzter Zeit Ballons aus Papier und Bambus, die man mit Hilfe eines kleinen Zündsatzes gen Himmel steigen lassen kann. Sie werden im Handel oder über das Internet als „Himmelsfackeln“ oder „Skylaternen“ vertrieben. Ähnlich einem Heißluftballon erhitzt sich die im Papierballon enthaltene Luft über einer offenen Flamme und treibt das Fluggefährt bis zu 500 Meter nach oben.

Bei Nacht ergibt sich dadurch ein magisches Bild, wenn die Ballons am Himmel flackern. Daher werden diese – ursprünglich aus China stammenden – Gefährte, bei Partys immer beliebter.

Die Feuerwehr Kronach warnt jedoch, dass diese Laternen auch erhebliche Gefahren bergen. Zum einen besteht bereits beim Entzünden die Gefahr, dass sich auch die Papierhülle entzündet. Hierdurch sind Verbrennungen möglich oder brennbare Gegenstände in der Umgebung können in Brand gesetzt werden.

Weitaus größer ist noch die Gefahr, wenn diese fliegenden Fackeln je nach Wind- und Wetterlage unkontrolliert umhertreiben. So kam es erst unlängst in Kronach zu einem Zwischenfall, als sich ein solcher Ballon unter der Traufe eines alten Hauses verfing und abbrannte. Glücklicherweise wurde der Dachstuhl dabei nicht in Brand gesetzt.

Manche Hersteller stellen bereits in den Sicherheitshinweisen fest, dass die Ballons nur bei Windstille betrieben werden dürfen. Windstille bedeutet aber nicht, dass es nur am Boden beim Startplatz windstill sein darf, sondern auch in höheren Luftschichten, wenn der Ballon beispielsweise aus dem Windschatten von Gebäuden hinausfliegt. Es ist sehr fraglich, ob man für diese Voraussetzung garantieren und die Verantwortung übernehmen kann.

Sollte der Ballon von einer Windböe erfasst werden wird dieser unkontrolliert abgetrieben. Je nach Art, brennt der enthaltene Zündsatz bis zu 30 Minuten. Fallende Winde oder eine Beschädigung können die Fackel zu Boden treiben und es kann zu Bränden führen. Es kann sich wohl jeder vorstellen, was passiert, wenn der brennende Ballon oder Teile davon auf einer Scheune oder in einem trockenen Wald landen. Nicht umsonst empfiehlt ein Hersteller sogar, vor Verwendung einen ausreichenden Versicherungsschutz zu überprüfen.

Soweit muss es jedoch aus Sicht der Kronacher Feuerwehr nicht kommen. Sie appelliert daher an alle, auf solch gefährlich „Feuerflieger“ zu verzichten und romantische Stimmungen lieber auf ungefährlichere Art zu zaubern.

Kronach, 05.10.2007
Stefan Wicklein
Feuerwehr Kronach
SG Öffentlichkeitsarbeit

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