Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kronach online        

Wir stehen 365 Tage im Jahr, egal ob Sonn- oder Feiertag, 24 Stunden am Tag und bei jedem Wetter für IHRE Sicherheit bereit.


IMPRESSUM    STARTSEITE  
 

 

Nach oben

Ideen, Anregungen,
Lob, Kritik?
Hier geht´s zum Gästebuch

Clipart Detailansicht

 

 

Übung Aktionswoche

 

Spektakuläre Schauübung
der Kronacher Feuerwehr
 

Einige hunderte Interessierte hatten sich am vergangenen Freitagabend (13.09.2013) am zukünftigen Feuerwehrgelände Mittel-/Rodacher Straße eingefunden, um sich die Schauübung der Kronacher Feuerwehr zur Feuerwehr-Aktionswoche 2013 anzusehen. Und die vielen Zuschauer wurden von der gebotenen „Show“ sicher nicht enttäuscht.

Unter dem Motto „Wir sind da wenn Sie uns brauchen. Freiwillig.“ präsentierten die Kronacher Floriansjünger die gesamte Bandbreite Ihres Könnens. Dabei wurde mit Spezialeffekten nicht gespart. Zunächst wurde angenommen, dass ein PKW in der Kurve Mittelstraße von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt war. Der 16 Meter hohe Baum stürzte um und krachte genau auf das Fahrzeug, indem dadurch der Fahrer eingeklemmt wurde. Zudem fing das Fahrzeug Feuer.

Ein vorbeikommender Autofahrer konnte die tatsächlich aus dem Motorraum des Wagens schlagenden Flammen jedoch mit seinem Autofeuerlöscher ersticken, bevor sie auf das gesamte Fahrzeug übergegriffen hatten. „Sie sehen wie wichtig ein Feuerlöscher im privaten PKW ist. Dieser kann im Notfall Leben retten!“ ermunterte Kommandant Martin Panzer die Zuschauer, sich auch mit einem Feuerlöscher im PKW auszustatten.

Nachdem das Feuer im Fahrzeug gelöscht war, kam der Rüstzug der Kronacher Feuerwehr. Mit Motorsägen und Rettungsspreizer wurde der eingeklemmte Insasse gerettet und dem ebenfalls mit angerückten Bayerischen Roten Kreuz übergeben. Doch kaum war hier die Gefahr gebannt, kam es zum nächsten Unglück.

Zwei Hausfrauen im nebengelegenen Mietshaus hatten die Rettungsarbeiten vom Fenster aus beobachtet, dabei jedoch das Bügeleisen auf dem Bügelbrett vergessen. Reale Flammen und viel Rauch drang aus den Fenstern des Mietsblockes, der demnächst dem Feuerwehrhaus weichen wird. Nach kurzer Zeit quoll auch aus dem Dachstuhl dicker Rauch. An zwei Fenstern riefen Menschen um Hilfe.

Doch auch dieses Szenario hatte die Feuerwehr bald im Griff. Schnell kam ein weiterer Löschzug angerückt. Über die Drehleiter und durch Trupps unter schwerem Atemschutz und mit Fluchthauben wurden die Eingeschlossenen befreit, bevor mit einem massiven Löschangriff die Flammen abgelöscht wurde. Auch hier hatte Kommandant Martin Panzer, der die Übung für die Zuschauer kommentierte, wichtige Tipps: „Kaufen Sie sich Rauchmelder. Diese ermöglichen eine frühzeitige Erkennung von Entstehungsbränden – gerade bei Nacht, wenn die Bewohner schlafen“ – riet er den Anwesenden.

Bei so viel „Action“ war das Lob der Anwesenden Vertreter aus Politik und Kreisbrandinspektion auch entsprechend. „Ich weiß, dass nicht nur ich mich auf Euch verlassen kann, sondern alle Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis“, lobte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein die nach der Übung angetretenen Feuerwehrleuten. Es sei nun an der Zeit, dass die Feuerwehr das seit 20 Jahren diskutierte neue Feuerwehrhaus an diesem Standort erhalten würde. Der Stadtrat habe hier die entsprechenden Beschlüsse bereits gefasst und nun sei es nur noch am Kreistag gelegen, auch eine Entscheidung bezüglich der Atemschutz-Übungsanlage zu treffen. „Dann kann es losgehen – die Mietshäuser werden noch Ende dieses Jahres abgebrochen“, so der Bürgermeister.

Auch der weitere Stellvertreter des Landrates Bernd Steger und Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger lobten die gezeigte Leistung und ermunterten die Wehrmänner, weiter zu Ihrer Feuerwehr zu stehen und freiwillig für die Mitbürgerinnen und Mitbürger da zu sein.

Kommandant Panzer dankte seiner Mannschaft, für die gezeigte Übung und die umfangreichen Arbeiten bei der Vorbereitung. Insgesamt seien ca. 60 Feuerwehrleute und Kameraden des BRK im Einsatz gewesen. Auch Vorsitzender Stefan Wicklein freute sich über den Verlauf der Übung – vor allem über die große Anzahl an Zuschauern: „ Damit haben Sie Ihre Verbundenheit mit Ihren freiwilligen Feuerwehrleuten demonstriert“, rief er den Anwesenden zu.

Bericht: Stefan Wicklein
Bilder: Sonja Adam, FT und Stefan Wicklein

 

 

Vorankündigung:

Kronach. Zur Aktionswoche der Feuerwehren, welche Bayernweit in der kommenden Woche begangen wird, wartet die Feuerwehr Kronach mit einer Großübung am kommenden Freitag auf dem zukünftigen Feuerwehrgelände an der Mittelstraße auf.

Dort wird ab 19.00 Uhr der Einsatz der Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall sowie beim Brand eines Mehrfamilienwohnhauses demonstriert. Angenommen wird, dass ein PKW von der Straße abkommt und gegen einen Baum schleudert. Durch die Wucht des Aufpralls bricht dieser um und kommt auf dem PKW zum liegen. Die Insassen werden eingeklemmt.

Die Feuerwehr Kronach muss nun anrücken um die Verletzten aus ihren misslichen Lagen zu befreien. Noch während der Rettungsarbeiten bricht im nebenstehenden Wohnhaus ein Brand aus. Ein weiterer Löschzug der Kronacher Feuerwehr muss anrücken, um Menschen zu retten und den Brand zu löschen.

Dieses Szenario – hier Gott sei Dank nur eine Übung – soll die Leistungsfähigkeit der Kronacher Feuerwehr unter Beweis stellen. Obwohl der Landkreis Kronach keine Berufsfeuerwehr hat – die wohl bei den klammen Kommunalfinanzen auch nicht finanzierbar wäre – erwartet jeder trotzdem von den Freiwilligen Feuerwehren denselben Schutz wie in der Großstadt. Und unsere Feuerwehren sind auch in der Lage, diesen zu gewährleisten.

Deshalb ruft die Feuerwehr dazu auf, dass jeder Einwohner, Geschäftstreibende oder jede Firma seinen und ihren eigenen Beitrag zur Aufrechterhaltung des freiwilligen Feuerschutzes und der Unfallhilfe leistet. So können alle Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr in die Jugendfeuerwehr, ab 16 Jahren ist der Eintritt in die aktive Mannschaft und der Einsatzdienst möglich. Eine sinnvolle und abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung mit Spaß, Action und jeder Menge Technik. Darüber hinaus kann sich jeder zur Unterstützung des Feuerwehrwesens als förderndes Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr anmelden, deren Förderbeitrag sogar steuerlich absetzbar ist!

Wenn es irgendwo brennt, jemand in seinem Fahrzeug eingeklemmt ist oder Naturkatastrophen uns heimsuchen, erwartet jeder - wie selbstverständlich - professionelle Hilfe. Die Wenigsten haben dabei schon einmal darüber nachgedacht, dass es sich bei den Feuerwehren in Kronach und im Landkreis um ehrenamtlich tätige Mitbürger handelt, die diesen Dienst freiwillig für die Gemeinschaft leisten.

„Kommen Sie am Freitag und zeigen Sie damit auch Ihre Verbundenheit zu Ihrer Kronacher Feuerwehr. Zeigen Sie den Feuerwehrleuten, die für Ihren Schutz sorgen, dass Sie hinter ihnen stehen. Oder noch besser: Werden Sie ehrenamtlicher Feuerwehrmann oder förderndes Mitglied“, so lautet der Aufruf von Kronachs Feuerwehr-Vorsitzenden Stefan Wicklein.

Die Feuerwehr steht dafür an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden am Tag, egal ob Sonn- oder Feiertag für die Sicherheit der Bewohner und Gäste unseres Landkreises bereit.
 

Werbekampagne der Feuerwehr Kronach zur Werbung neuer Mitglieder:


 

Bericht & Bilder: Stefan Wicklein

 

Nach oben Rauchmelderpflicht in Bayern Kommentare infranken.de Video Jubiläumsfestzug Gerätehaus im Stadtrat Standortschulung Leistungsprüfung THL Übung Aktionswoche Strafantrag Beleidigungen