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Heuwehrgerät

 

 

Ein, aus taktischen Einsatzgründen, nicht unproblematisches Aufgabengebiet der Feuerwehr Kronach ist die sogenannte Heuwehr. Darunter versteht man die Gefahrenabwehr im Bereich Landwirtschaft, die die Erhitzung der Heustöcke in landwirtschaftlichen Anwesen betrifft. Die folgenden Bilder sollen veranschaulichen, wie mit diesem Spezialgerät vorgegangen werden kann.

 


 

Übersteigt die Temperatur eines Heustocks gewisse Grenzen ist es dem Landwirt mit eigenen Mitteln oftmals nicht mehr möglich, die Temperatur seines Heus auf normale Werte zurückzuführen. In diesem Fall hilft die Feuerwehr mit dem Heuwehrgerät:

Zunächst wird mittels einer Sonde die Temperatur innerhalb des Heustocks an verschiedenen Stellen gemessen, um die heißeste Stelle zu ermitteln. Je nach eingesetzter Messsonde (elektronisch oder mit Quecksilberthermometer) kann dieser Messvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

Überschreitet die gemessene Temperatur Werte von über 60°C, ist eine Entlüftung des Heustocks erforderlich, um die entzündlichen Gase abzusaugen und die Temperatur zu reduzieren.

Die Bilder unten zeigen, wie das Heuwehrgerät in Stellung gebracht wird. Nähere Erklärungen gibt es, indem man mit dem Mauszeiger auf ein Bild zeigt.

Einführen einer Sonde in den Heustock und "Temperaturkontrolle" mit der Hand

Die Sonden sind eingesetzt
Der Wasserkanister verhindert, dass Glut aus dem Heustock gesaugt wird.
Anschluss der Sonde an das Be- und Entlüftungsgerät
Je nach Anschluss der Sonden kann entweder belüftet...
...oder entlüftet werden.

 

Bilder: Ralf Weidenhammer

 

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