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Am 17. Mai 2003, vormittags kurz vor 09:00 Uhr, empfingen die Feuerwehren Weißenbrunn und Kronach eine Alarmmeldung in der mitgeteilt wurde, dass bei der Brauerei Gampert in Weißenbrunn Ammoniak ausströme und Atemschutzkräfte dringend benötigt würden. Die FF Weißenbrunn rückte daraufhin mit MZF, LF16 und SW2000 zur nur wenigen hundert Meter entfernten Einsatzstelle ab und begann mit den ersten Erkundungen, Sicherungs- und Absperrmaßnahmen. Die Feuerwehr Kronach rückte mit GW A/S, LF16/12, MFZ, LF 8/6, RW1 und TSF8 zur Einsatzstelle aus. Durch diese Ausrückestärke konnten ausreichend viele Atemschutzgeräteträger zur Einsatzstelle gelangen, denn das Ausmaß der Leckage war zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt.
Der inzwischen ausgerüstete CSA-Trupp wurde nun von einem Mitarbeiter der Brauerei in örtlichen Begebenheiten eingewiesen, so dass mit der Abdichtung der Leckage begonnen werden konnte. Parallel dazu wurden nun auch in der Mälzerei und direkt an der Schadensstelle Gasmessungen durchgeführt, um die Entwicklung der Lage überwachen zu können. Das Leck konnte, dank der genauen Anweisung durch die Brauerei, schnell abgedichtet werden. Der CSA-Trupp wurde nach getaner Arbeit von den Kameraden der FFW Weißenbrunn dekontaminiert, indem das an den Anzügen abgesetzte Ammoniak mit Sprühstrahl niedergeschlagen wurde.
Nach weiteren Messungen vor, in und hinter der Brauerei Gampert konnte festgestellt werden, dass die Ammoniakkonzentration langsam nachließ. Der Einsatz von Atemschutzkräften unter Chemievollschutz war deshalb nicht mehr erforderlich. Daraufhin rückte ein großer Teil der Kronacher Kräfte wieder von der Einsatzstelle ab.
Die Kräfte der FF Kronach konnten somit das eingesetzte Gerät abrüsten und transportbereit machen. Der Einsatz war für die FF Kronach kurz vor 14:00 Uhr beendet und die Einsatzstelle konnte verlassen werden. Bericht: Ralf Weidenhammer
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