Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kronach online        

Wir stehen 365 Tage im Jahr, egal ob Sonn- oder Feiertag, 24 Stunden am Tag und bei jedem Wetter für IHRE Sicherheit bereit.


IMPRESSUM    STARTSEITE  
 

 

Nach oben

Ideen, Anregungen,
Lob, Kritik?
Hier geht´s zum Gästebuch

Clipart Detailansicht

 

Brand Steinberg

 

+++ Alarm für Florian Kronach: Wohnhausbrand in Steinberg  +++

 

Am Morgen des 22. Februar 2003, kurz nach 09:00 Uhr, löste die Polizeiinspektion Kronach Alarm für die Feuerwehren aus Steinberg, Wilhelmsthal und Friesen aus. Anlass war ein gemeldeter Wohnhausbrand in der Kronacher Straße. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle erkannte der Einsatzleiter der FF Steinberg schnell, dass die verständigten Wehren alleine nicht in der Lage gewesen wären, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Deshalb veranlasste er über die zwischenzeitlich besetzte Nachalarmierungsstelle die sofortige Alarmierung der Kronacher Feuerwehr. Schon kurz nach dem Alarm um 09:09 Uhr rückten von der Wache am Martinsplatz das LF 16/12 und die DLKnB 23/12 zur Einsatzstelle ab. In schneller Folge meldeten sich auch das MZF und das TSF 8 vom Standort Siedlung, sowie das LF 8/6 von der Hauptfeuerwache auf Einsatzfahrt.

Foto: Bianca Hennings, NP

Während sich der Angriffstrupp des LF 16/12 bereits während der Anfahrt mit Schwerem Atemschutz ausrüstete war bereits erkennbar, dass der sich Brand bereits seinen Weg von der Ausbruchstelle, einer angebauten Scheune, über den Dachstuhl ins Wohnhaus gesucht hatte. Nach der Meldung "Einsatzstelle an" und Einweisung durch den Einsatzleiter, ging der Angriffstrupp unter Atemschutz an die Einsatzstelle vor. Der Wassertrupp rüstete sich ebenfalls mit Schwerem Atemschutz aus und meldete sich bei der RZA als Rettungstrupp. Die restliche Besatzung des LF 16/12 baute eine Wasserversorgung auf und nahm ein B-Rohr mit Stützkrümmer zur Brandbekämpfung vor. Ebenso wurde die Wasserversorgung zur zwischenzeitlich eingetroffenen DLK nB 23/12 hergestellt. Die Drehleiter leistete dann während der gesamten Löscharbeiten nicht unwesentliche Dienste bei der Bekämpfung des Brandes.

 

 

 

Foto: Frank Förtsch, FT

Die mittlerweile vollständig ausgebrannte Scheune brach noch während der Löscharbeiten in sich zusammen. KBR Endres, KBI Müller und die KBM Schnappauf und Büttner teilten sich von nun an die Brandabschnitte. Es war schnell klar, dass die eingesetzten Atemschutztrupps der eingesetzten Wehren kaum eine Chance hatten, das Feuer von innen zu bekämpfen, da die vorherrschende Hitze und der Wasserdampf einen einen Inneneinsatz so gut wie unmöglich machten. Auch war ein Begehen des Dachstuhles des Wohnhauses nicht mehr möglich, da der Treppenzugang bereits eingestürzt war. Um das Gebäude wenigstens einigermaßen rauchfrei zu bekommen, ließ KBM Schnappauf ein Fenster im Dachgeschoss einschlagen und mit Hilfe eines Drucklüfters des Kronacher LF 8/6, das bereits eine lange Schlauchstrecke zum Einsatzobjekt gelegt hatte, das Gebäude rauchfrei blasen. Letztendlich entschied man sich in der Einsatzleitung, dem Brand mit einem umfangreichen Schaumangriff zu Leibe zu rücken. Auch hier kam unter anderem auch die Kronacher Drehleiter wieder zum Einsatz.

Foto: Bianca Hennings, NP

Der Gerätewagen Atemschutz / Strahlenschutz fuhr während dieser Zeit Atemluftflaschen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle, um den Bedarf an Atemluft sicherstellen zu können. Auch zusätzliche Atemschutzgeräte konnten so an die Einsatzstelle gebracht werden.  Nachdem das Feuer nunmehr unter Kontrolle gebracht war, wurde von den eingesetzten Kronacher Trupps, die wechselweise über die DLK vorgingen, das Dach abgedeckt und aufgespürte Glutnester abgelöscht. Während dieser Nachlöscharbeiten konnte das Kronacher LF 16/12 aus den Löscharbeiten entbunden und auf den Rückweg geschickt werden. Die restlichen eingesetzten Kräfte der Kronacher Wehr verblieben noch für ca. zwei Stunden an der Einsatzstelle.

 

 

 

 

 

Foto: Bianca Hennings, NP

Mit Hilfe eines Baggers wurden abgebrannte Gebäudeteile, die eine Gefahr für die Einsatzkräfte darstellten, abgerissen und der Bereich um das Objekt geräumt.


Bericht: Ralf Weidenhammer
Fotos: Neue Presse und Fränkischer Tag (Herzlichen Dank)

 

Nach oben LKW Explosion VU Wilhelmshöhe VU Gundelsdorf Großbrand Neuses Ammoniakleck VU Glosberg Brand Steinberg