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In den späten Abendstunden des 14. Juli 2003 alarmierte die Polizeiinspektion Kronach mit obiger Meldung alle Kronacher Feuerwehren. Aufmerksam geworden durch intensiven Brandgeruch, setzte ein aufmerksamer Neuseser Bürger, diese Notrufmeldung über Telefon ab. Aber schon kürzeste Zeit später kam es im Sägewerk zur Durchzündung und fast das gesamte Areal stand in Flammen.
Noch während der Anfahrt der Feuerwehr Kronach wurden durch die PI weitere Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehr Küps mit ihrer Drehleiter und die Kameraden aus Weißenbrunn, zur Brandstelle beordert. Über 200 Feuerwehrdienstleistende stellten sich dem Kampf gegen das Feuer. Sie wurden dabei vom BRK, das mit ca. 60 Kräften an die Einsatzstelle kam, versorgt und unterstützt. Auch die Einsatzkräfte des THW Kronach und Kulmbach waren mit vielen Helfern vor Ort, sorgten für die Ausleuchtung der Einsatzstelle und brachten schweres Gerät zum Einsatz.
Die Bundesstraße 85 musste während der Löscharbeiten durch Beamte der Polizeiinspektion Kronach für mehrere Stunden gesperrt werden.
Erst im Verlauf der frühen Morgenstunden konnten die ersten Kräfte aus dem Einsatz entbunden werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten dennoch bis zum Nachmittag und selbst einige Tage später mussten die Kameraden der FFW Neuses noch einmal anrücken, um wiederaufgeflammte Glutnester abzulöschen.
Die Bilder der "Neuen Presse" Coburg zeigen einen Blick über die Einsatzstelle am Nachmittag des Folgetages:
Kurzbericht: Ralf Weidenhammer
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