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Vermutlicher WohnhausbrandDer zweite Einsatz für die FF Kronach stand am Abend des 15. Februar 2004 an: Nach dem Auslösen der Sirene für die Kameraden der FFW Gehülz erfolgte um 19:05 Uhr Funkweckeralarm für Florian Kronach mit der Durchsage, dass im Ortsteil Gehülz vermutlich ein Wohnhaus brenne. Schon zwei Minuten nach der Alarmierung rückte der komplette Löschzug der Feuerwehr Kronach im Zugverband zur Einsatzstelle ab. Das TSF der Feuerwehr Gehülz erreichte als erstes den Einsatzort und begann unter der Führung ihres Kommandanten mit der Erkundung des Objekts. Wie schon am Morgen war während der Anfahrt keine Rauch- und Feuerentwicklung zu erkennen. Nach Einweisung durch Gehülzer Kameraden und Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich dann auch schnell heraus, dass der vermeintliche Wohnhausbrand zum Glück nur eine "vergessene" Mikrowelle war, deren Inhalt - durch die zu lange Einwirkung der Mikrowellen "unbrauchbar" geworden - zu einer sehr starken Verqualmung führte. Stellvertretender Kommandant Möller gab diese Information sofort an die teilweise noch auf der Anfahrt befindlichen Fahrzeuge des Standortes "Siedlung" weiter, die daraufhin die Alarmfahrt abbrechen konnten. Während das LF 16/12 und die DLK n.B. 23/12 noch an der Einsatzstelle verblieben, um mittels Drucklüfter das Gebäude rauchfrei zu blasen, rückte auch das TLF 16 wieder ein. Ca. 30 Minuten später war dann auch der Einsatz für die restlichen Kräfte der Kronacher Wehr beendet.
Im Einsatz waren:
Kurzbericht:
Ralf Weidenhammer, FFW Kronach |