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Kleinbrand in der Gerhard-Hauptmann-Straße, es brennt eine Wachmaschine
Mit dieser Meldung alarmierte die Polizeiinspektion Kronach am 09. Mai 2004 um 13:09 Uhr die Feuerwehr Kronach. Während der Bestätigungsmeldung per Funk erhielten die Einsatzkräfte bereits erste Informationen darüber, dass die brennende Waschmine im Keller stünde und das Treppenhaus stark verqualmt sei. Der Gruppenführer TSF 2/44/1, das von der Wache 2 "gleich um die Ecke" anrückte und der zwischenzeitlich vor Ort eingetroffene Stellvertreter des Kommandanten, Martin Panzer, bestätigten die Meldung an die anfahrenden Kräfte der Wache 1, die mit LF 16/12, LF 8/6 und TLF 16/24 auf dem Weg zur Einsatzstelle waren.
Deshalb rüsteten sich bereits zwei Mann während der Fahrt mit schwerem Atemschutzgerät aus und konnten nach Eintreffen und Lagefeststellung durch den Gruppenführer des LF 16/12 umgehend mit einem C-Strahlrohr in den Keller vorgehen. Ein weiterer Atemschutztrupp des LF 16/12 unterstützte bei der Bergung der defekten Maschine. Gesichert wurden die Kameraden durch einen voll ausgerüsteten Sicherungstrupp vom Tanklöschfahrzeug.
Ein zweites C-Rohr wurde auf der Rückseite des Gebäudes in Stellung gebracht, um die "Nachlöscharbeiten" der geborgenen Waschmaschine durchführen zu können. Gleichzeitig informierte ein weiterer Trupp unter Atemschutz die Anwohner und forderte diese auf, bis zur Entwarnung durch die Feuerwehr Fenster und Türen geschlossen zu halten. Diese Maßnahme ermöglichte nun auch den Einsatz eines Drucklüfters, der nach Rücksprache mit den im Gebäude befindlichen Atemschutztrupps zum Einsatz kam, um das Treppenhaus und den Keller rauchfrei zu machen. Der Einsatz endete nach ca. 1,5 Stunden.
Bericht: Ralf Weidenhammer
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