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Großbrand Steinach

 

+++ Alarm für Florian Kronach! Großbrand bei einer Möbelfabrik in Steinach +++

 

Großbrand in Steinach

FFW Kronach unterstützt mit starken Atemschutzkräften

Schaden in Höhe von wahrscheinlich mehr als 500.000 Euro entstand am 12. Juli 2005 bei einem Großbrand an einem Möbelhaus im Mitwitzer Gemeindeteil Steinach. Ein Angestellter der Firma nahm gegen 16:30 Uhr Brandgeruch wahr und entdeckte kurz darauf auch starken Qualm, der von oben ins Erdgeschoss drang. Er flüchtete gemeinsam mit dem Firmeninhaber aus dem Brandobjekt und verständigte umgehend die Feuerwehr über den Notruf 112.


Anfangsphase - Kronach noch nicht vor OrtNachdem die Feuerwehr Kronach eigentlich nicht im Alarmplan für Steinach vorgesehen ist dauerte es auch bis 17:44 Uhr, bis die Einsatzleitung (UG-ÖEL) Unterstützung durch die Feuerwehr Kronach mit DLK 23/12 und GW A/S anforderte. Die Nachalarmierungsstelle in Kronach löste deshalb umgehend Alarm für die Kronacher Kräfte aus. Um genügend Atemschutzgeräteträger an die Einsatzstelle bringen zu können, rückten neben den angeforderten Fahrzeugen noch LF 16/12 und LF 8/6 vom Gerätehaus 1 und das TSF vom Gerätehaus 2 ab. Dabei wurden auch zusätzliche Pressluftflaschen für die im Einsatz befindlichen PAs mitgeführt.

Die Kronacher Kräfte erhielten den Auftrag, einen umfassenden Löschangriff über DLK vorzunehmen. Stellvertretender Kommandant und Kreisbrandmeister Martin Panzer übernahm diesen Einsatzabschnitt und koordinierte hierbei das Vorgehen gemeinsam mit dem Kommandanten der FFW Sonnefeld, die ebenfalls mit mehreren Fahrzeugen am Objekt war. Die Löschmaßnahmen gestalteten sich als ziemlich schwierig, da die Brandnester nicht alle von den eingesetzten Drehleitern aus Kronach, Küps und Ebersdorf bekämpft werden konnten. So war es mehrfach erforderlich, die Position der Kronacher DLK zu verändern. Erstmals wurde hier ein Löschangriff mit CAFS, das durch das LF 16/12 der FFW Ebersdorf bereitgestellt wurde, durchgeführt. Beim Eintreffen der Kronacher Feuerwehr war es so gut wie nicht mehr möglich, einen Innenangriff unter PA durchzuführen, da die Halle bereits teilweise eingestürzt war bzw. die unklare Lage über den Zustand des Brandobjektes einen Inneneinsatz aus Sicherheitsgründen nicht mehr zuließ.


Der Einsatzabschnitt der Kronacher FeuerwehrDer Atemschutz wurde von KBM Joachim Fischer koordiniert. Er wurde dabei von KBM Ralf Weidenhammer unterstützt, der sich um die Atemschutzlogistik kümmerte. Die Atemschutzüberwachung oblag HLm Karlheinz Pohl und Lm Klaus Fischer. In der Unterstützungsgruppe "Örtliche Einsatzleitung" (UG-ÖEL) wirkte KBM Ludwig Klinger mit.

Die Lage vor Ort drohte mehrfach aus dem Ruder zu laufen, da das Brandobjekt teilweise nicht mehr begehbar war oder vorher unbekannte Gefahren (z.B. Öltank) entdeckt wurden. Verständlich dass Meldungen an die Nachalarmierungsstelle, wie "Feuer unter Kontrolle", "Brand außer unter Kontrolle", "Keine weiteren Kräfte erforderlich" oder "Alarmieren Sie FFW ... mit Atemschutz" nicht gerade für eine klare Einsatzlage sorgten. So konnte man dem Feuer nur noch mit einem immensen Aufgebot an Personal und Material zu Leibe rücken. Weit über 200 Kräfte von den umliegenden Feuerwehren aus den Landkreisen Kronach und Coburg, THW OVs Kronach und Coburg, sowie viele Einsatzkräfte des BRK kamen dabei zum Einsatz, der sich bis zum 13. Juli hinzog.

Die Kronacher Kräfte mit Ausnahme der Drehleiter konnten gegen Mitternacht aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst werden. Bemerkenswert ist dabei, dass die Kronacher Kreisbrandmeister Martin Panzer und Ralf Weidenhammer zwischen 02:00 und 08:00 Uhr die Einsatzleitung an der Brandstelle übernahmen (Brandwache), um den Kommandenten der FFW Steinach (Einsatzleiter) und KBM Weber von der FFW Mitwitz zu entlasten. Das Personal der DLK wurde um 05:00 Uhr morgens abgelöst. Die DLK nahm während der gesamten Nacht Nachlöscharbeiten vor.

CAFS-Einsatz der DLK Ebersdorf

Ebenfalls bis in die frühen Morgenstunden waren Kräfte des BRK und des THW vor Ort.


 

Bericht: Ralf Weidenhammer
Fotos:   Stefan Wicklein , Neue Presse Coburg (Vielen Dank!)

 

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