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Brand im Dachstuhl der „Rußmühle“
Am Freitag, 28.01.2005 gegen 23.00 Uhr meldete der Pförtner
einer Firma im Industriegebiet einen Brand in einem einzelstehenden Wohnanwesen
- der ehemaligen „Rußmühle“. Die Polizeiinspektion Kronach löste daraufhin um
23.02 Uhr Alarm für die Feuerwehr Kronach mit dem Stichwort „Brand eines
Wohnhauses hinter der Industriestraße“ aus. Kurz darauf rückten LF 16/12, DLK
23/12, TLF 16, TSF und ELW zur Einsatzstelle ab. Die Polizei informierte die
anfahrenden Kräfte über Funk, dass bereits Flammen im Dachbereich von außen
ersichtlich seien. Daraufhin rückten auch noch das LF 8/6 und das LF 8 II von
der Wache 1 zur Einsatzstelle ab.
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Beim Eintreffen an der Einsatzstelle schlugen um
den Kamin Flammen aus der Dachhaut. Sofort wurden durch die
Atemschutztrupps 2 C-Rohre im Inneneinsatz und zusätzlich 2 C-Rohre im
Außeneinsatz vorgenommen. Gerade durch den schnellen Inneneinsatz konnte
ein weiteres Ausbreiten des Brandes gestoppt werden. Parallel wurde
durch die Mannschaft des TSF eine TS 8 in Stellung gebracht und die
Wasserversorgung zum LF16/12 hergestellt.
Anschließend wurden Dach und Innenverkleidung im
Dachgeschoß an der Brandstelle geöffnet und die Brandnester mittels
Kübelspritzen abgelöscht. Über die in Stellung gebrachte 3teilige
Schiebeleiter wurde die Dachhaut um den Kamin von außen geöffnet. Für
diese Arbeiten wurde zusätzlich noch der Rüstwagen mit entsprechendem
Werkzeug vom Gerätehaus nachgefordert. Wertvolle Dienste leistete auch
wieder die neue Wärmebildkamera, mit der die gefährdeten Bereiche
einfach geortet werden konnten.
Gegen 2.00 Uhr waren alle Kräfte im Gerätehaus
zurück.
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Anzumerken ist noch, dass sich bei diesem Einsatz neben den
großen Minustemperaturen auch die Tatsache erschwerend auswirkte, dass das
Objekt mit Fahrzeugen nicht anfahrbar war und so das gesamte Material über eine
Fußgängerbrücke zur Einsatzstelle getragen werden musste.

Laut Polizeibericht entstand ein Sachschaden von ca. 50.000
Euro.
Bericht: Stefan Wicklein, FFW Kronach
Bilder: Fränkischer Tag, Neue Presse (Herzlichen Dank)
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