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Brand Burggrub

 

Erneut Brand in landwirtschaftlichem Anwesen in Burggrub

 

Nicht einmal acht Wochen nach dem letzten Großfeuer in einem Gehöft in Stockheim / Burggrub kam es am Drei-Königs-Tag 2006 erneut zu einem ausgedehnten Schwelbrand in einem landwirtschaftlichen Anwesen, bei dem die FFW Kronach zum Einsatz kam.

Um 20:36 Uhr alarmierte die Polizei in Kronach die Wehren der Gemeinde Stockheim, des Marktes Mitwitz und die Kräfte der FFW Kronach zum genannten Objekt, worauf kurz darauf der Löschzug, verstärkt durch TSF 2/44/1 und SW 1000 2/87/1 zu Einsatzstelle eilten. Nachgefordert wurde die FFW Neuhaus / Schierschnitz zum Aufbau einer Wasserversorgung, weil der Löschwasservorrat der vorhandenen Hochbehälter nicht ausreichend war.

Vor Ort angekommen war schnell ersichtlich, dass ein großer Bedarf an Atemschutzgeräteträgern benötigt wurde, um dem Feuer, dass sich im ausgebauten Dachgeschoss des Stalls befand, Herr zu werden. Dort waren fast im gesamten Dachbereich Strohrundballen in Brand geraten und mussten von den eingesetzten Kräften abgelöscht und aus dem Dachboden entfernt werden. Dabei kamen über 60 Atemschutzgeräteträger zum Einsatz, 30 davon von der FFW Kronach! Zur Koordination und Überwachung dieser Kräfte wurde eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet, die gemeinsam von OLm Karl-Heinz Pohl und dem Atemschutzverantwortlichen der FFW Stockheim in zwei Abschnitten geführt wurde. Um den Bedarf an Atemluftflaschen sicher zu stellen, richtete die FFW Stockheim einen Pendelverkehr zu ihrem Gerätehaus ein, um Flaschen zu füllen. Der Kommandant der FFW Kronach ließ durch den Gerätewagen Atemschutz / Strahlenschutz neue Atemluftflaschen für die Kronacher Kräfte zur Einsatzstelle anfahren und leere Flaschen zum Füllen ins Gerätehaus nach Kronach bringen. Frische Atemschutzkräfte wurden durch das LF 8/6 1/47/1 an die Einsatzstelle gebracht.

Um einen Rauchabzug und ausreichende Sicht für die Einsatzkräfte zu ermöglichen, wurde mit Hilfe der DLK eine Öffnung an der Stirnseite des Objekts geschaffen. Leider war es nicht möglich, mehr als drei AS-Trupps gleichzeitig zum Einsatz zu bringen, weil die räumlichen Verhältnisse dies nicht zuließen. Eine Brandausweitung konnte durch den Einsatz mehrerer C-Rohre im Innen- und Außeneinsatz erfolgreich verhindert werden. Das THW Kronach leuchtete die Einsatzstelle aus und stellte ebenfalls sechs Atemschutzgeräteträger. Bemerkenswert ist, dass es während der gesamten Löscharbeiten zu keinem offenen Feuer nach außen kam. Nicht einmal das gesamte Vieh musste aus dem Stall geholt werden.

Nachdem die Einsatzstelle nunmehr überschaubar wurde, konnten die Kräfte der FFW Kronach nach und nach aus dem Einsatz genommen werden. Die letzten Kräften waren gegen 01:30 Uhr am Gerätehaus zurück.

Die Einsatzleitung hatte der Kommandant der FFW Burggrub, von der Kreisbrandinspektion waren KBR Ranzenberger, KBI Schnappauf, KBI Steger mit der Wärmebildkamera, KBM Dressel, KBM Weber und die Kronacher Inspektionsmitglieder KBM Fischer, KBM Klinger, KBM Panzer und KBM Weidenhammer an der Einsatzstelle.

Bericht:    Ralf Weidenhammer
Fotos:      Stefan Wicklein

 

 

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