Brand in der Klosteraße

Am 14. Mai 2006 wurden die Aktiven der FFW Kronach um 03:44 Uhr mit
der Alarmmeldung aus dem Schlaf gerissen, dass es in der Klosterstraße,
Anwesen Österlein, brenne. Schon kurz nach der Alarmierung war der
Löschzug auf dem Weg zur Einsatzstelle. Da bereits abzusehen war, dass
Atemschutz in größerem Umfang zum Einsatz kommen würde, ließ Kommandant
Burkhard Grebner entsprechend Fahrzeuge vom Gerätehaus in der Oberen
Stadt nachrücken.
Vor Ort ergab die Erkundung, dass in einem Nebenraum hinter der
Garage ein Feuer entstand, dass dort reichlich Nahrung fand. Beim
Eintreffen der Kronacher Kräfte hatte der Brand gerade das Wohnhaus
erfasst. Bis zu vier Atemschutztrupps gleichzeitig gingen sowohl im
Innen- wie auch im Außeneinsatz gegen das Feuer vor.
Die
Atemschutzüberwachung hatten Klaus Fischer und Karlheinz Lieb inne. Sie
wurden dabei von KBM Ralf Weidenhammer unterstützt. der in Absprache mit
den Kommandanten Burkhard Grebner und Gottfried Möller die Einsatzziele
der Atemschutzgeräteträger koordinierte. Insgesamt kamen 14
Atemschutztrupps zum Einsatz. Bei den Nacharbeiten kam unter anderem
auch ein Wassersauger der FFW Kronach zum Einsatz, mit dem große Teile
des Löschwassers aus dem Wohnhaus gebracht werden konnten. So konnte der
Wasserschaden gering gehalten werden.
Während des Einsatzes wurde die Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr
Kronach mit den Atemschutzgerätewarten Wolfgang Weidenhammer und Dietmar
Pohl besetzt. Aufgabe war die Bereitstellung von Pressluftflaschen und
Ersatzgeräten, sowie das Füllen der leer geatmeten Flaschen und die
Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Pressluftatmern und
Masken.

Die eingesetzten Kräfte wurden von der Bäckerei Österlein vor Ort
verpflegt. Wir sagen "Herzlichen Dank"! Der Einsatz endete gegen 08:00
Uhr. Die Polizei hat die Brandermittlungen eingeleitet.
Bericht: Ralf Weidenhammer
Fotos: FFW Kronach