Wohnhausbrand in Neukenroth
FF Kronach unterstützt mit DLK und Atemschutz
Am
22. Juni 2006 wurde von der Einsatzleitung bei einem Wohnhausbrand in
Neukenroth die Drehleiter der FF Kronach zur Unterstützung angefordert. Um
09:13 Uhr löste die Nachalarmierungsstelle deshalb Alarm für Florian Kronach
aus.
Die Drehleiter meldete sich schon kurz nach dem Alarm auf Einsatzfahrt
nach Neukenroth. Noch vor dem Abrücken wurde veranlasst, dass die
Nachalarmierungsstelle nach Atemschutzunterstützung durch Kronach nachfragen
solle. Nach positiver Bestätigung durch die Einsatzleitung rückten von
Kronach das LF 16/12, LF 8/6 und MZF mit Atemschutzgeräteträgern zur
Einsatzstelle ab.
Die Kronacher DLK erhielt den Auftrag, das Dach des brennenden Gebäudes
abzudecken. Dies stellte sich zunächst als problematisch heraus, weil der
Stellwinkel der DLK mehrfach in den gefährdeten Bereich fuhr, eine
Umpositionierung der DLK war deshalb unumgänglich.

Inzwischen bereiteten sich die Kronacher Atemschutztrupps auf den
Inneneinsatz vor. Die Atemschutzüberwachung hatte KBM Weidenhammer inne, der
auch Kontakt zu den eingesetzten Kräften der FF Stockheim und FF Pressig
hielt. Allein die FF Kronach brachte acht Atemschutzgeräteträger zum Einsatz
und war maßgeblich am Löscherfolg beteiligt.
Nachdem
das Dach von den Feuerwehren Pressig und Kronach geöffnet werden konnte und
alle eingesetzten Atemschutztrupps das Feuer erfolgreich angehen konnten war
es möglich, ohne Atemschutz in das Gebäudeinnere vorzugehen. Daraufhin
konnte die FF Kronach aus dem Einsatz herausgelöst werden.
Noch während des Einsatzes war die Brandfahndung der Kripo Coburg vor Ort
und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache.
Direkt nach dem Einsatz wurde die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge
wiederhergestellt und auch die eingesetzten Atemschutzgeräte durch
AS-Gerätewart Wolfgang Weidenhammer geprüft und wieder einsatzfähig gemacht.

Die letzten Kronacher Kräfte verließen gegen 12:30 Uhr das Gerätehaus.
Bericht: Ralf Weidenhammer
Bilder: FF Kronach