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Großbrand Nurn

 

Großfeuer in Nurn

Zu einem verheerenden Großbrand kam es am 07.07.2007 gegen 19.00 Uhr im Steinwiesen Ortsteil Nurn. Innerhalb kürzester Zeit standen dort ein Wohnhaus mit Stallungen, Scheune und mehreren Nebengebäuden in Flammen. Um 19.09 Uhr wurde zunächst Alarmstufe 2 mit den Feuerwehren Nurn und Steinwiesen ausgelöst.

Durch die zwischenzeitlich besetzte Nachalarmierungsstelle Kronach wurde bereits wenige Minuten später auf Alarmstufe 3 erhöht. Auf Anforderung einer Drehleiter wurde dann um 19.17 Uhr Alarm für die Feuerwehr Kronach (Schleife 002 – kleine Mannschaft) ausgelöst. Von Kronach rückte die DL 30 und das LF 16/12 ab. Bereits 20 Minuten nach der Alarmierung trafen unsere Kräfte in Nurn ein.

Die Drehleiter ging am Wohnhaus in Stellung und das LF 16/12 stellte die Löschwasserversorgung her und nahm ein C-Rohr vor. Zudem rüsteten sich drei Trupps mit schwerem Atemschutz aus. Nachdem die Wasserversorgung im hochgelegenen Nurn nicht ausreichte, wurden Landwirte mit Güllefässern angefordert. Zudem rückte das TLF 16/24, welches in Bereitschaft am Gerätehaus war, von Kronach ab und fuhr im Pendelverkehr Wasser vom Ortsbereich Steinwiesen nach Nurn.

Gegen 22.00 Uhr konnte die Feuerwehr Kronach aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst werden und kehrte nach Kronach zurück.

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Brandausbruch (Fotoserie: Wunder, Nurn - Herzlichen Dank!)


 


Übergriff auf Nachbaranwesen

 

Bericht von TV Oberfranken:

Großbrand in Nurn, Landkreis Kronach

Am Samstagabend wurde in Nurn ein Wohnhaus und drei Nebengebäude ein Raub der Flammen. Neben den Hausbewohnern zogen sich zwei Feuerwehrleute leichte Verletzungen zu und mussten ärztlich behandelt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 300.000 Euro.

Kurz nach 19.00 Uhr brach in einer als Werkstatt genutzten Scheune ein Brand aus. Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehren schlugen die Flammen bereits durch die Dachhaut der Scheune. Nachdem ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten Wohnhäuser zu befürchten war, wurden sofort Feuerwehren aus dem Landkreis sowie die Drehleiter der FF Kronach nachalarmiert.

Trotz eines massiven Löschangriffs der eingesetzten Wehren konnte nicht verhindert werden, dass sich das Feuer in Windeseile ausbreitete. Die Flammen sprangen auf eine benachbarte Scheune über, die an das Wohnhaus eines Nachbarn angebaut war. Gleichzeitig griff das Feuer auch auf zwei weitere benachbarte Nebengebäude über, die teilweise bis auf die Grundmauern nieder brannten.

Mit Hilfe der Drehleiter zweier Wasserwerfer sowie einem durchgeführten Innenangriff durch Feuerwehrleute mit schweren Atemschutz wurde versucht, das Wohnhaus zu sichern und den Scheunenbrand unter Kontrolle zu bringen. Das Feuer fand allerdings immer wieder neue Nahrung und griff schließlich auf den Dachstuhl des Wohnhauses sowie auf die darunter liegenden Geschosse über.

Das Wohnhaus konnte nicht mehr geretten werden und brannte schließlich völlig aus. Unter einem massiven Einsatz von zahlreichen Strahlrohren wurden nun die in unmittelbarer Nähe befindlichen Wohnhäuser gesichert. Um den hohen Wasserbedarf zu decken, wurden zum einen Güllefässer zum Wassertransport eingesetzt und die Tanklöschfahrzeuge der eingesetzten Wehren fuhren einen Pendelverkehr.

Die FWO war mit einem Verantwortlichen vor Ort und der Wasserdruck im Ortsnetz Nurn wurde erhöht, damit die Hydranten genügend Wasser lieferten. Über lange Schlauchstrecken brachte man ebenfalls das Wasser an die Einsatzstelle. Etwa gegen 22.00 Uhr konnte Kreisbrandinspektor Schnappauf, der die Einsatzleitung innehatte, feststellen, dass das Feuer aus war. Das mittlerweile alarmierte THW übernahm anschließend unter Leitung von Frank Hofmann die Sicherung der einsturzgefährdeten Gebäude sowie die Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Insgesamt 20 Helfer, einschließlich Fachberater,  waren vor Ort. Während des gesamten Einsatzes war das BRK mit insgesamt 70 Helfern eingesetzt. Sie versorgten die 4 Leichtverletzten vor Ort und transportierten anschließend drei von ihnen in die Frankenwaldklinik Kronach.

Unter der Einsatzleitung von Martin Schmidt wurde der Sanitätsdienst sowie die Versorgung der Einsatzkräfte, die in eigens aufgebauten Zelten durchgeführt wurde, durch die SEG Betreuung, SEG Rettung und Transport sowie die SEG Sicherheit und Technik organisiert. Es waren 17 Fahrzeuge im Einsatz. Kreisbrandinspektor Schnappauf, der die Einsatzleitung hatte, wurde von Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller sowie den Kreisbrandmeistern Frank Fischer, Hans Stumpf und Hans-Joachim Maier unterstützt.

Es waren die Feuerwehren Nurn, Steinwiesen, Birnbaum, Neufang, Tschirn, Wallenfels, Marktrodach und Kronach eingesetzt. Die Feuerwehr Steinbach am Wald war mit der Unterstützungsgruppe und dem Einsatzleitfahrzeug an der Brandstelle.

Nachdem die Ursache des Brandausbruches nicht geklärt werden konnte, wurden Beamte der Kriminalpolizei Coburg gerufen, die die Ermittlungen vor Ort übernommen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht: Stefan Wicklein
Fotos/Video: Gerwin Lieb/Stefan Wicklein

 

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