
Spektakulärer Einsatz in luftiger Höhe
Steinwiesen (gd) Einen spektakulären
Einsatz gab es am vergangenen Sonntag an der Pfarrkirche St. Marien in
Steinwiesen. Während des Festgottesdienstes am Tag der Erscheinung des
Herrn, im Volksmund Dreikönigstag genannt, fielen faustgroße Stücke des über
hundert Jahre alten Betonkreuzes, das auf dem Giebel über dem Haupteingang
der Kirche angebracht war, zu Boden. Dieses Kreuz wurde während des großen
Umbaus des Gotteshauses 1895/96 angebracht. Offensichtlich war das circa ein
Meter große Kreuz durch einen Blitzschlag vorgeschädigt und der Frost und
das Blitzeis der letzten Tage und Wochen taten ein Übriges, das Kreuz
zerspringen zu lassen. Sofort nach Bekannt werden der Gefahrenquelle wurde
die Freiwillige Feuerwehr Steinwiesen sowie die Freiwillige Feuerwehr
Birnbaum zur Absperrung und Sicherung des Kirchplatzes allarmiert. Des
Weiteren war die Rotkreuzbereitschaft Steinwesen mit einem Fahrzeug vor Ort.
Da sich die Bergung des beschädigten Giebelkreuzes von den Feuerwehren vor
Ort nicht vornehmen ließ, wurde die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr
Kronach angefordert. Nur mittels der Drehleiter konnte das Kreuz in circa 25
m Höhe erreicht und die Reste geborgen werden. Die Gefahrenquelle war somit
beseitigt, denn es ist nicht auszudenken, was passieren kann, wenn gerade
nach einer Heiligen Messe viele Gläubige die Kirche verlassen und die
Bruchstücke wie ein Steinregen auf sie niederprasseln würden. Ein großer
Dank gilt Hermann und Antje Klinger sowie Conny Ströhlein, die die Helfer
mit heißem Kaffee versorgten, denn die nasse Witterung mit Eis und Regen
erschwerte den Einsatz erheblich.

Die Einsatzfahrzeuge der FFW Steinwiesen, FFW
Birnbaum,
der Drehleiter Kronach und der Rot-Kreuz-Bereitschaft Steinwiesen
beim Einsatz.

Die Feuerwehrleute in luftiger Höhe von 25 m bergen
das beschädigte Giebelkreuz.
Fotos und Bericht: Günter Deuerling
(Herzlichen Dank)
Anmerkung: Wie der
aufmerksame Besucher unserer Homepage feststellt, handelt es sich auf den
Bildern nicht um unsere DLK 23/12 sondern um ein Leihfahrzeug, da sich
unsere Leiter derzeit zur Überprüfung im Werk befindet.
