
Langwieriger Einsatz bei Containerbrand
Als die Kronacher Feuerwehr am Samstag, 23.05.2009, um 23.18 Uhr mit dem
Stichwort „Containerbrand Industriestrasse“ alarmiert wurde, ahnten die
Feuerwehrleute nicht, dass sich dieser eigentlich Routineeinsatz vier
Stunden hinziehen würde. Hinter dem E-Center war aus bisher noch ungeklärter
Ursache ein großer Presscontainer für Verpackungsmaterial in Brand geraten.
In dem ca 8 Meter langen Metallcontainer wird Papierabfall hydraulisch
verpresst, um beim Transport Volumen zu sparen. Das Feuer hatte sich von der
Einwurfseite bereits weit in die verdichtete Pappe hineingefressen. Die
Befüll- und Entleerungseinrichtungen des Containers waren durch das Feuer
bereits so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie nicht mehr
funktionierten.
So blieb der Kronacher Feuerwehr, welche mit fünf Fahrzeugen und ca. 35
Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz war, nur der mühsame Weg, den Container
per Hand auszuräumen. Da die verbrennende und schwelende Pappe eine starke
Rauchentwicklung verursachte, konnte direkt am Container nur mit schwerem
Atemschutz gearbeitet werden. Hierbei kamen 19 Mann unter umluftunabhängigen
Atemschutzgeräten zum Einsatz.
Um die Räumung etwas zu beschleunigen wurde vom städtischen Bauhof
zusätzlich ein Bagger eingesetzt. Gegen 3.00 Uhr war der Container dann
vollständig geräumt und alle Glutnester gelöscht, so dass Einsatzleiter KBM
Martin Panzer „Feuer aus“ melden konnte und die Wehrmänner wieder zum
Gerätehaus zurückkehren konnten.
Das Bayerische Rote Kreuz sicherte den Einsatz mit einem Rettungswagen
ab. Während der Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrmänner leicht verletzt.









Bericht & Bilder: Stefan Wicklein