
Wasserrohrbruch in der Frankenwaldklinik

Ein geborstenes Wasserrohr im 3. Obergeschoss der Frankenwaldklinik
führte in der Nacht auf den 21.12.2009 zu einem arbeitsintensiven
Feuerwehreinsatz. Um 2.28 Uhr alarmierte der Polizeiinspektion Kronach die
kleine Melderschleife der Feuerwehr Kronach. Im Verwaltungstrakt der Klinik
war das Wasser zu dieser Zeit bereits durch alle Geschosse bis in den Keller
gelaufen und stand in manchen Räumen bis zu zehn Zentimeter. Die
Haustechniker und Pflegepersonal hatten bereits "den Kampf aufgenommen",
kamen aber mit einem Wassersauger und Putzutensilien nicht gegen die
Wassermassen an.
Von der Feuerwehr Kronach, welche mit fünf Fahrzeugen und ca. 25
Einsatzkräften vor Ort war, wurden drei weitere Wasserstaubsauger in Betrieb
genommen und mit der Trockenlegung der Stockwerke von oben nach unten hin
begonnen. Um das Wasser aus dem Gebäude zu pumpen, wurden über 100 Meter
C-Schläuche verlegt. Zusätzlich schoben zahlreiche Feuerwehrangehörige mit
Wasserschiebern das Wasser aus den Verwaltungs- und Betriebsräumen. So wurde
auch verhindert, dass das Wasser auf die Krankenstationen weiter vordringen
konnte. Eine Beeinträchtigung der Patienten konnte so verhindert werden.
Aufgrund des Umfangs ließ Einsatzleiter KBM Martin Panzer auch die
Feuerwehren Neuses und Knellendorf mit weiteren Wasserstaubsaugern
telefonisch nachalarmieren.
Gegen 5.00 Uhr waren die Ebenen des Gebäudes soweit trocken gelegt, dass
die Feuerwehren abrücken konnten.



Auch im Büro unseres stellvertretenden Vorsitzenden
Gottfried Möller herrschte "Land unter"
Kurzbericht & Bilder: Stefan Wicklein