
Brand in Zweifamilienwohnhaus
Zu einem Kellerbrand kam es am 21.09.2010 gegen 8.30 Uhr in einem
Zweifamilienwohnhaus im Kronacher Stadtteil Ziegelerden. Bewohner hatten
Brandgeruch bemerkt - kurz darauf schrillte auch einer der im Gebäude
installierten Rauchmelder. Im Keller war ein als Vorats- und Waschraum
genutztes Zimmer in Brand geraten. Die alarmierte Feuerwehr Kronach rückte
unter Leitung von Kommandant KBM Martin Panzer mit über 30 Einsatzkräften
zum Brandobjekt aus. Ein Trupp ging unter umluftunabhängigen Atemschutz in
den Keller des zwischenzeitlich fast vollständig verqualmten Gebäudes vor
und löschte den Brandraum mit einem C-Rohr schnell ab. Wertvolle Hilfe bei
der Orientierung leistete hier wieder die Wärmebildkamera, welche dieser
Trupp mitführte. Ein weiterer Atemschutztrupp ging in die darüber liegenden
Räume vor und kontrollierte diese. In den Stockwerken wurden Fenster
geöffnet und mit einem Drucklüfter der Rauch aus dem Gebäude herausgeblasen.
Aufgrund der Schäden durch den Brandrauch dürften jedoch die Wohnungen
zunächst nicht bewohnbar sein. Durch die e-on Bayern wurde das Gebäude
stromlos geschalten.
Die Feuerwehr Kronach weist in diesem Zusammenhang wieder einmal auf die
Nützlichkeit von Rauchmeldern hin. Zwar haben die Bewohner bei diesem Brand
auch den Brandgeruch bemerkt - bei Nacht schläft der Geruchssinn allerdings
und kann die Bewohner daher nicht vor einem Feuer oder Rauch warnen. Ein
Rauchmelder sorgt dafür, dass man nicht von tödlichen Brandgase im Schlaf
überrascht wird. Mit Kosten von um die 10 Euro ist ein Rauchmelder daher
eine Investition in das eigene Leben, auf die man nicht verzichten sollte.
Beim Brand in Ziegelerden wird ein technischer Defekt vermutet. Die
Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache
aufgenommen.
Der BRK Rettungsdienst war mit zwei
Rettungswagen aus Kronach und Steinwiesen, dem Einsatzleiter Rettungsdienst,
dem Notarzt Kronach und insgesamt 9 Kräften an der Einsatzstelle. Neben der
Versorgung und Betreuung der Anwohner wurde der Atemschutzeinsatz der
Feuerwehr abgesichert, um bei Problemen schnelle medizinische Hilfe zu
leisten.
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Beim Eintreffen drang aus dem gesamten Gebäude Rauch
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Atemschutztrupp im Kellerraum
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"Fire-Fighter-Cola"

Mögliche Ursachen

Atemschutzsammelstelle

Eng ging es zu bei der Zufahrt zum Objekt
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BRK stand zur Absicherung bereit
Fotos: Christian Blinzler (5) Herzlichen
Dank!
Stefan Wicklein (4)
Bericht: Stefan Wicklein u. BRK